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Solana

Die Berkette La Solana, die sich wie eine natürliche Wand in NordSüd—Richtung erhebt, hat zwei sehr unterschiedliche Gesichter. Der Osthang ¡st eher trocken und vegetationsarm, während der Westhang feuchter und pflanzenreicher ist. Auf beiden Seiten der Bergkette gibt es jedoch zahlreiche Tierarten und eme vielfältige und artenreiche Pflanzenwelt.

Auf unserem Streifzug durch die Berkette La Solana haben wir einen wundervollcn Blick auf den Montgó bis hin zur Bergkette La Solana haben wir einen wundervollen Blick auf den Montgó bis hin zur Bergkette von Oltà, während sich im Hintergrund das Mittelmeer und der Penyal d’lfach erstrecken. Vom Gipfel der Bergkette der Solana aus können wir einige der Ortschaften des Tales ‘Vall del Pop” ausmachen, z.B. Llíber, Senija und Xaló, dic noch heute ihr traditionelles Aussehen bewahren und die Bräuche ihrer Vorfahren pflegen.

Name der Route: Wanderweg PR-La Solana (von Benissa nach Bèrnia)

Dauer: drei Stunden (eme Stunde mehr, wenn man in der lnnenstadt von Bcnissa beginnt)

Gesamtstrecke in Kilometern: 12 Kilometer

Schwierigkeitsgrad: mittel

Wanderung: zu Fuss oder zu Pferd
Beschreibung     Spitze

Egal welche der beiden zuvor beschriebenen Anreisemöglichkeiten man gewählt hat, kann man den Hin- und Rückweg gleich gestalten oder aber ein Fahrzeug am Ausgangspunkt und ein weiteres am Endpunkt der Strecke lassen, da sich das Ziel dieser Route in der Bergkette von Bèrnia befindet. Es wäre ebenfalls denkbar, auf dem freien Zeltplatz im Raum Xaló zu übernachten und dann die Wanderroute PRV-7 Serra Bèrnia zu absolvieren. Wir nehmen als Ausgangspunkt den Ort, wo sich die vier Olivenbäume und dic kleine Ruine befinden.

 Wir haben die Bergkette La Solana vor uns und beginnen die Wanderung auf einem Pfad zu unerer Linken, gehen über ein Anbaugebiet, das sich gegenüber einem Steinhaus befindet und gelangen nach ca. 100 Metern auf einen Weg auf dem rechts ein Elektromast steht. Wir folgen dem Weg einige Meter, bis wir erneut auf einen Pfad linker Hand einbiegen, den wir während des gesamten Aufstieges nicht verlassen werden.

Dieser Teil des Aufstiegs ist der anstrengendstc. Wir könncn hier die Vegetation betrachten und je nach Jahreszeit eine Vielfalt an Gerüchen verschiedener Kräutern geniessen. Auf unserer Tour haben wir ausserdem einen herrlichen Blick auf den Montgó bis hin zur Bergkette von Oltà, während sich im Hintergrund das Mittelmeer und der eindrucksvolle Pcnyal d’lfach erstrecken.

Wir steigen diese Serpentine empor, bis wir vor uns einige Höfe haben (550 Meter ü.d.M.). Nun sind wir genau zwischen den zwei höchsten Gipfeln von La Solana. Die Silhouette von La Solananennt der valenzianische Volksmund „Les Mamelles de la Solana“ („Die Brüste von la Solana“), da sie in gewisser Weise den weiblichen Brüsten ähnelt.

Wir sind auf einer Mandelplantage und gehen nach links weiter. Jetzt haben wir verschiedene Möglichkeiten. Wir können:

• eine kurze Pause machen.

• den Gipfel von La Solana (724 Meter ü.d.M.) erklimmen. Ein Pfad zu unserer Linken führt uns zum geidätischen Punkt. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf das Tal „Vall de Pop“ mit den Ortschaften Senija, Llíber und Xaló. Wir kehren dann zu den höfen zurück. (ungefähre Dauer: 30 Minuten).

• die Route fortfüren bis zur Bergkette von Bèrnia. Wir gehen nach links und haben dabei die Mandelplantage als Anhaltspunkt. Wenn wir weiterlaufen, kommen wir in den Westteil von La Solana. Im Norden sehen wir die Bergkette von Beniquasi und die Berkette von Besa, neben uns verläuft die Bergkette von Ferrer. Vor uns, d.h. im Süden, erhebt Bergkette von Bèrnia. In diesem Teil sehen wir einige typisch mediterrane Anbaugebiete und diverse kleine Pinienhaine.

Nach ca. 20 Minuten Gehweg gelangen wir an eine Weggabelung. Dort gehen wir nach rechts, kommen solgleich zu einer offenen Eisenumzäunung und beginnen alsdann einen leichten Abstieg in Richtung eines Hauses mit ummauerter Parzelle, das uns zur Orientierung dient. Bevor wir dort angelangen, biegen wir an den zwei Wegkreuzungen jeweils links ein. An besagtem Haus angekommen, laufen wir an der Mauer entlang bis zum Ende. An diesem Punkt angelangt (besondere Aufmerksamkeit ist nötig, um sich hier nicht zu irren), verlassen wir den Weg und nehmen einen Pfad zu unserer Techten. Dieser Pfad ist ein Reitweg, der aber heutzutage praktisch ungenutzt ist.

Zu Anfang führt uns unsere Route nun durch eine Ebene. Nach ca. 25 Minuten Fussweg kommen wir an einigen Ruinen vorbei, die wir rechts liegen lassen, und laufen den Pfad weiter bis zu einer Gabelung, wo wir nach rechts abbiegen. Nach weiteren ca. 15 Minuten gelangen wir erneut zu einer Kreuzung mit einem Markstein, an der wir rechts einen leicht abfallenden Pfad betreten.

Wir befinden usn nun in einem nicht mehr bearbeiteten Anbaugebiet und werden in wenigen Minuten rechter Hand einen Pinienhain sehen.

In ca. 20 Minuten haben wir links von uns eine weitere Ruine und laufen den Weg hinunter, bis wir zu einem verlassenen Landhaus mit einem Brunnen gelangen. Wir gehen an dem Haus vorbei und folgen dem ansteigenden Weg immer in Richtung Bèrnia, bis wir zu dem freien Zeltplatz gelangen. Dort angekommen, laufen wir auf einem Pfad, der uns am Restaurant „Bon Vent“ vorbeiführt, weiter in Richtung Bèrnia, bis wir zur Strasse, die von Xaló nach Bèrnia hinaufführt, kommen. Ca. fünf Minuten vom Rastplatz entfernt sind die „Cases de Bèrnia“, wo die Wanderroute PR-V/ Serra de Bèrnia beginnt.
Anfahrt     Spitze

1. Vom Schiessplatz aus: Über die N- 332 in Richtung Alicante kommend, nimmt man die abzweigende CV-750 in Richtung Xaló und trifft nach ca. 300 Metern links auf die Zufahrtsstrasse „Pinos-Bernia“ (CV-749). Nach 2,5 Kilometern sieht man verschiedene Hinweisschilde. Dem Wegweiser „Rafalet“ folgend, fahren wir auf dem Waldweg Richtung Bergkette. Dieser Weg führt uns zum Schiessplatz. Bevor wir dort ankommen, stellen wir das Fahrzueg ab. Vor uns sehen wir eine kleine Ruine und vier Olivenbäume. (Anreise mit dem Fahrzeug).

2. Vom Franziskanerkloster aus: Hinter dem Kloster verläuft ein asphaltierter Weg, der uns zu einem kleinen Tunnel unter der Autobahn führt. Hinter dem Tunnel biegen wir links ein (dieser Weg ist eine wahre Schlucht), kommen dann zur Strasse CV-750 (Benissa –Xaló), überqueren diese und gehen auf einem mit der Autobahn parallel verlaufenden asphaltierten Weg weiter, bis wir nach ca. einem Kilometer zu einem Landhaus gelangen. Rechts davon geht ein Weg ab in Richtung La Solana. Nach ca. 700 Metern biegen wir nach links ein und folgen dem Weg bis kurz vor der Strasse „Pinos- Bèrnia“ (CV- 749). Nach 2.5 Kilometern sieht man verschiedene Hinweisschilder. Dem Wegweiser „Rafalet“ folgend, kommen wir auf einen Waldweg Richtung Berkette. Dieser Weg führt uns zum Schiessplatz. (Anreise zu Fuss oder zu Pferd). Ungefähre Dauer: eine Stunde.
Flora und Fauna     Spitze


Auf Grund Tatsache, dass sich die Berkette in Nord-Süd-Richtung erstreckt, sind die Umweltbedingungen auf beiden Seiten sehr unterschiedlich. Der Osthang ist trockener, da dies Sonneneinstrahlung grösser ist und die Bodenqualität schlechter, was auf die verschiedenen Erosionsprozesse infolge von Waldbränden zurückzuführen ist. Die Vegetation beschränkt sich fast ausschliesslich auf das Süssgras Festuca scariosa (Scariosa- Schwingel), das Espartogras und Lippenblütler wie Gliedkraut, Kamille, thymian una Lavendel. Das Espartogras benutzte man früher als Rohstoff zur Herstellung von Schuhen (Sohlen), Teppichen und Sitzflächen von Stühlen. Im unteren Teil des Hanges wird wiederaufgeforstet mit der Schwarzkiefer.

Die vegetation am Westhang ist dank einer stärkeren Bodenschicht und höherer Luftfeuchtigkeit wesentlich üppiger. Hier findet man eine dichte Buschvegetation mit Stechginster (Ulex europaeus), Mastixtrauch (Pistacia lentiscus), Kermeseiche (Quercus coccifera), weisslicher und Montpellier-Zistrose (Cistus albidus uns Cistus monspeliensis), sowie zahlreiche Kräuter und Heilpflanzen. Es soll auch erwähnt werden, dass hier vor Jahrzehnten das Franzosenkraut (Galinsoga parviflora) vorkam, das zur Herstellung des typischen Kräuterlikörs „herbero“ diente, der in keinem Dorfkrug auf dem Lande fehlte. Zum Baumbestand gehört die Pinie und im Gemeindebezirk Marnes können wir einige recht beachtliche Exemplare der Steineiche (Quercus ilex) antreffen.

Die Fauna weist eine grosse Artenvielfalt auf. Hier leben sehr viele Vogelarten, wie z.B. der Stieglitz, der Sperling, die Bachstelze und der Bienenfresser, sowie auch Greifvögel wie der Sperber, der Mauerfalke und der Wanderfalke. In der Gegend der Quelle „Fuente de la Xenna“ auf dem Bergrücken von la Solana lebt der Orpheusspötter (Hippolais polyglotta), ein kleiner Zugvogel, der hier von April bis Setember verweilt. Bei den Säugetieren kommen vor allem der Hase, das Kaninchen, der Fuchs und das Wildschwein vor. Erwähnenswert in der Gruppe der Reptilien sind verschiedene kleinere Schlangenarten, eine Vipernart und die Perleidechse (Lacerta lepida).



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